Herzlichen Glückwunsch zur KTSA***-Theorie

Um den Bezug zu unseren tauch­in­ter­essierten Kindern (und diese zum Tauchen) nicht zu ver­lieren, haben unsere Tauch­lehrerIn­nen den Kindern im Alter von 12 bis 15 Jahren die Tauchthe­o­rie für das Kinder­tauch­abze­ichen in Gold im online-Unter­richt erk­lärt. Um den umfan­gre­ichen Stoff aus fünf The­men­bere­ichen (Physik, Medi­zin, Tauchaus­rüs­tung, Tauch­prax­is und Umwelt/​Ökologie) den teil­nehmenden Kindern beizubrin­gen, haben sich die bei­den Aus­bilderIn­nen viel Zeit genom­men – waren alter­na­tive Freizeitbeschäf­ti­gun­gen coro­n­abe­d­ingt kaum möglich. Um per­fekt auf die Prü­fung vor­bere­it­et zu sein, haben die Kinder mit der Hil­fe der Aus­bilderIn­nen Frage­bö­gen auf der ver­band­seige­nen eLearn­ing-Plat­tfom durchgear­beit­et. Die Prü­fung haben wir in Präsenz durchge­führt, selb­stver­ständlich unter strik­ter Ein­hal­tung aller Coro­naschutz­maß­nah­men. Nun müssen nur noch die Prü­fungstauchgänge im Freigewäss­er absolviert werden.

Her­zlichen Glück­wun­sch an Romy, Lukas, Nils, Fred­er­ic, Tia­go und Lukas

#trotzdemSPORT — raus aus den Flossen, rein in die Turnschuhe!

Nach dem Mot­to „Raus aus den Flossen, rein in die Turn­schuhe“ hat der Tauch­club Biele­feld seine Mit­glieder wöchentlich von Mitte Dezem­ber bis Ende April mit online-Work­outs ins Schwitzen gebracht und das Hal­len­bad gezwun­gener­maßen gegen das eigene Wohn- oder Arbeit­sz­im­mer getauscht. Bleibt uns unser nor­maler­weise zweimal wöchentlich stat­tfind­en­des Tauch- und Schnorchel­train­ing in der aktuellen Coro­na-Krise ver­wehrt. Das regelmäßige Train­ing fehlt, die sozialen Kon­tak­te sind stark eingeschränkt – was kön­nen wir machen, um doch einen sportlichen Aus­gle­ich in dieser Pan­demiezeit zu den täglichen Verpflich­tun­gen zu erhalten?

Zunächst haben wir uns mit einem Train­ing mit­tels Fit­nessvideos „über Wass­er gehal­ten“, um gemein­sam den inneren Schweine­hund zu über­winden und in der gewohn­ten Gemein­schaft auf der Turn­mat­te – jede/​jeder in seinen eige­nen vier Wän­den — zu trainieren. Allerd­ings erkan­nten wir schnell, dass die indi­vidu­ellen Bedürfnisse nicht berück­sichtigt wer­den kon­nten. Erst die LSB-Aktion #trotzdem­SPORT hat uns tolle Möglichkeit­en eröffnet. Mit dem durch den LSB NRW geförderten Videokon­feren­z­tool „ZOOM“ stand uns, einem eigentlich auss­chließlich Wasser­sport treiben­den Vere­in, nun die tech­nis­che Voraus­set­zung zur Ver­fü­gung, um das durch eine(n) Fit­nesstrain­er /​Fit­nesstrainer­in geleit­ete online-Train­ing zu den Mit­gliedern nach Hause zu brin­gen. Unter der fachkundi­gen Anleitung kon­nten wir uns nun ein­mal wöchentlich zum Fit­nesstrain­ing treffen.

Anstelle der Nutzung unser­er gewohn­ten Sport­geräte, also der ABC-Aus­rüs­tung (Maske, Schnorchel und Flossen), wur­den wir nun mit dem Fit­ness-ABC bekan­nt­gemacht: Burpees, Crunch­es, Lunges, Plank, Push-ups oder Squats! Puh – was war nun was?! Genießen wir beim Tauchen die schein­bare Schw­erelosigkeit, wurde unser Kraft- bzw. Aus­dauer­train­ing haupt­säch­lich mit dem eige­nen Kör­pergewicht durchge­führt. Übliche Fit­ness­geräte wie Hanteln o.ä. haben wir durch Getränke­flaschen ver­schieden­er Größen oder umman­teltes Tauch­blei erset­zt. Durch Vari­a­tion der Übungs­geschwindigkeit oder des Bewe­gung­sum­fangs wird das Train­ing indi­vidu­ell angepasst. Ein online-Train­ing, das durch eine Trainer­in oder einen Train­er geleit­et wird, hat den Vorteil, dass auf die indi­vidu­ellen Bedürfnisse, z.B. alter­na­tive Übungsabläufe, eige­gan­gen wer­den kann.

Dank der Aktion #trotzdem­SPORT des Lan­dess­port­bunds NRW kon­nten wir unsere Mit­glieder, egal ob groß oder klein, jung oder alt fit durch den Pan­demie-Win­ter brin­gen. Den­noch hof­fen wir, bald wieder in unserem anges­tammten Ele­ment den Tauch­sport in all seinen Facetten ausüben zu kön­nen und endlich wieder abzutauchen!

#stayathome — virtueller Vereinsabend

Um auch in der Pan­demiezeit den Kon­takt zu den Mit­gliedern nicht zu ver­lieren, hat der Vor­stand anstelle des regelmäßi­gen Train­ings im Hal­len­bad virtuelle Vere­ins­abende organ­isiert. In diesem Zusam­men­hang ist Abtauchen keine Option für uns – so bleiben wir virtuell mit unseren Mit­gliedern in Verbindung. An vie­len dieser Ange­bote kon­nten Vere­ins­mit­glieder auch aus anderen Tauchvere­inen in NRW teil­nehmen. Die The­men hat­ten und haben Bezug zum Tauchen. Sehr erfreut waren wir, zwei Meeres­bi­ologin­nen mit unter­schiedlichen Schw­er­punk­ten zu Gast zu haben. Die Kiel­er Biolo­gin legte ihren Fokus auf den Leben­sraum Ost­see und sie ist u.a. Ini­tia­torin für den Work­shop „Bio Mare“. Für den BUND Schleswig-Hol­stein e. V. hat sie schon viele Pro­jek­te erar­beit­et und umge­set­zt. Unter dem Mot­to „Meer ver­ste­hen“ hat die in Tri­er lebende Meeres­bi­olo­gin gemein­sam mit Kol­legin­nen den Vere­in The Blue Mind gegrün­det. Beson­ders wichtig ist der Meeres­bi­olo­gin, Kindern und Jugendlichen frühzeit­ig natur- und umwel­trel­e­vante Aspek­te näherzubringen.

Obwohl die Ost­see „vor unser­er Tür“ liegt, ist uns die mar­itime Unter­wasser­welt eher unbekan­nt. Ziehen wir doch tro­pis­che Gewäss­er der kalten und dunkeln Ost­see vor. Wir kon­nten uns von ein­er wun­der­schö­nen und vielfälti­gen Unter­wasser­welt in „heimis­chen“ Gewässern überzeu­gen – lei­der nur virtuell! Den Mit­gliedern wurde in einem weit­eren Vor­trag erk­lärt, was den von uns so geschätzten wun­der­vollen mari­nen Leben­sraum „Ozean“ gefährdet. Ergänzt wurde diese Mini-Vor­tragsrei­he mit einem Work­shop „Mül­lver­mei­dung – sel­ber machen statt kaufen“. Dieser Work­shop ist Teil des Pro­jek­ts „Bio­Mare“ vom BUND Schleswig-Hol­stein e.V., welch­es das Erleben und den Schutz mariner Leben­sräume zum Ziel hat. Dazu haben Inter­essierte eine „DIY-Box“ mit Zutat­en zur Her­stel­lung von z.B. flüs­siger Hand­seife oder Allzweck­reiniger erhal­ten. Über die Ökolo­gie und die Struk­tur von Koral­len­rif­f­en wur­den die wasser­lieben­den Mit­glieder von ein­er Meeres­bi­olo­gin, die 1,5 Jahre auf den Male­di­v­en gear­beit­et hat, informiert. Auch virtuell kam ihre Fasz­i­na­tion für die Unter­wasser­welt, die Freude an Flo­ra und Fau­na, sehr authen­tisch rüber. Auch aus unseren eige­nen Rei­hen haben Mit­glieder über span­nende The­men berichtet. Aktuellen Bezug hat­te der Vor­trag „Coro­na und Tauchen“, gehal­ten von einem erfahre­nen Tauchmedi­zin­er unseres Vere­ins. Auch eine Wieder­hol­ung aus dem Bere­ich Tauch­sicher­heit und ‑ret­tung ist bei den Mit­gliedern gut angekom­men. Dazu zählt auch der richtige Umgang mit unser­er Tauchaus­rüs­tung, ermöglicht sie uns doch let­z­tendlich den Aufen­thalt in einem für uns lebens­feindlichen Medi­um. Nur mit der richti­gen Pflege und Wartung funk­tion­iert die Tauchaus­rüs­tung zuver­läs­sig. Um den Tauch­sport sich­er ausüben zu kön­nen, sind auch Ken­nt­nisse aus der Physik notwendig. Die für den Tauch­sport wichti­gen physikalis­chen Zusam­men­hänge hat uns ein­er unser­er Tauch­lehrer mit vie­len anschaulichen Ver­suchen erk­lärt – so macht Physik doch Spaß! Ger­ade für unseren Nach­wuchs ist die visuelle Auf­bere­itung der son­st häu­fi­gen so trock­e­nen physikalis­chen Zusam­men­hänge wichtig. Dieses erfordert viele Stun­den der Tüftelei, handw­erk­lich­es Geschick und Kreativität.

Lockdown “light” ab 2. November 2020

Die NRW-Lan­desregierung hat diese Beschränkun­gen nun­mehr in Lan­desrecht umge­set­zt und eine neue Coro­naschutzverord­nung (Coro­naSch­VO) erlassen, die ab Mon­tag, den 2. Novem­ber in Kraft tritt.

Danach ist der Freizeit- und Ama­teur­sport­be­trieb auf und in allen öffentlichen und pri­vat­en Sportan­la­gen, Fit­nessstu­dios, Schwimm­bädern und ähn­lichen Ein­rich­tun­gen ist bis zum 30. Novem­ber 2020 unzuläs­sig. Davon ist auch unser Train­ing am Don­ner­stag und Fre­itag betrof­fen. Im Gegen­satz zum Lock­down im Früh­jahr 2020 sind die Maß­nah­men für alle gle­ich. Die im Bund-Län­der-Beschluss enthal­tene Aus­sage zum Indi­vid­u­al­sport ist insoweit konkreter gefasst wor­den, dass Indi­vid­u­al­sport allein, zu zweit oder auss­chließlich mit Per­so­n­en des eige­nen Haus­standes außer­halb geschlossen­er Räum­lichkeit­en von Sportan­la­gen betrieben wer­den darf.

Wir hof­fen sehr, dass diese Maß­nah­men die gewün­schte Wirkung zeigen und der erneute Lock­down bald wieder been­det wer­den kann.
Bleibt gesund und wir freuen uns auf ein Wieder­se­hen Anfang Dezem­ber im Hal­len­bad Heepen.
Euer Vor­stand

Zurück im Hallenbad Heepen

Nach einem hal­ben Jahr ohne Train­ing bzw. mit eingeschränk­tem ABC-Train­ing im Aquawede und im Sennes­tadt­bad öffnet die BBF ab 1.9.2020 auch das Fam­i­lien­bad Heep­en. Die Train­ingszeit­en weichen fol­gen­der­maßen von unseren “vor-Coro­n­azeit­en” ab:

  • don­ner­stags: 21:00 bis 22:00 Uhr
  • fre­itags: 20:30 bis 22:00 Uhr

Mit­tler­weile haben wir schon etwas Erfahrung bei der Durch­führung des Coro­na-Train­ings gesam­melt. Um auch weit­er­hin ver­ant­wor­tungsvoll das Train­ing anbi­eten und durch­führen zu kön­nen, ist die Ein­hal­tung der Hygien­e­maß­nah­men der BBF und des VDST erforder­lich, um das Risiko ein­er Ansteck­ung mit dem Covid-19 Virus für alle beteiligten Per­so­n­en zu min­imieren. Um die max­i­male Anzahl der Trainieren­den pro Bahn nicht zu über­schre­it­en, ist die Anmel­dung über Doo­dle zwin­gend erforder­lich. Der Link zur Anmel­dung wird per E‑Mail an die TCB-Mit­glieder geschickt.

Aktuelle Infos zu Corona und Tauchen /​Vereinssport (20.04.2020)

Die Hal­len­bäder bleiben geschlossen, die Freibäder wer­den wohl erst­mal nicht auf­machen, die Sport­plätze sind ges­per­rt, nur das Joggen im Wald ist noch ges­tat­tet. “Social dis­tanc­ing” ist weit­er­hin das Gebot der Stunde. Somit wird es natür­lich auch ein Train­ing bis auf weit­eres nicht geben kön­nen. Aber auch die Tauchgänge im Freien sind nur unter­halb der Wasser­ober­fläche unprob­lema­tisch. Alles andere, die Anfahrt, das “Auf- und Abrödeln”, Absprachen beim Brief­ing und nicht zulet­zt im Falle eines Fall­es: Not­fall­si­t­u­a­tio­nen sind risikobe­haftete Kon­tak­t­mo­mente. Auch der Ver­leih von Aus­rüs­tung ins­beson­dere Atem­re­gler ist erst dann wieder möglich, wenn alle Fra­gen nach Infek­tion­süber­tra­gung und nach­fol­gen­der Desin­fek­tion abschließend gek­lärt sind. 
All dies führt dazu, dass auch Freigewässer­tauchgänge als Vere­insver­anstal­tung derzeit nicht möglich sind.
Dazu kommt die noch nicht wirk­lich zu beant­wor­tende Frage nach Lun­gen­schä­den nach ein­er — u. U. auch unbe­merkt — durchgemacht­en Coro­n­ain­fek­tion. Für Tauch­er mit ein­er durch­lebten COVID-19-Erkrankung erlis­cht die Tauchtauchtauglichkeit.
Die dann notwendi­ge erneute Unter­suchung soll bei einem Arzt der Fachge­sellschaft GTÜM unter beson­der­er Berück­sich­ti­gung der Lunge, ggf. mit Bildge­bung, durchge­führt werden.